Die partielle Sonnenfinsternis zog viele Menschen auch zu uns an die Sternwarte. Schon weit vor dem offiziellen Beginn war es rund um die Sternwarte recht voll und die Besucher verteilten sich rund um das Gelände. Wer eine Sonnenfinsternisbrille hatte, konnte schon mal üben. Für diejenigen ohne eigene Brille stellten wir knapp 50 Brillen zur gemeinsamen Nutzung bereit, die auch sehr schnell verteilt waren. Auch ein Blick durch unsere Sternwartenteleskope oder auch durch die mobilen Teleskope auf der Beobactungsplattform nutzten schon viele Gäste, um sich die Sonne bei großen Vergrößerungen anzuschauen. Passend zum Ereignis waren auch einige Sonnenflecken zu sehen, die schön über die Sonnenoberfläche verteilt schienen.
Zu Beginn der partiellen Phase stieg die Freude, denn jeder konnte nun bei freier Sicht nach Westen mitverfolgen, wie sich der Mond langsam vor der Sonne vorbeischob. Am Anfang noch unscheinbar, merkte man aber schnell, wie der Mond aus der Sonne eine Sichel machte und auch die Helligkeit abnahm. Beim Blick durch die Teleskope sah man schön, wie der Mond langsam aber sicher Sonnenfleck nach Sonnenfleck "verschluckte".
Auch bei den Spezialteleskopen zur Beobachtung von Protuberanzen herrschte viel Andrang, konnte man dort doch zusätzlich noch einen schönen großen Ausbruch am Rand der Sonne verfolgen. Auch über die Sonnenoberfläche waren weitere zu erkennen, was viele begeisterte Ausrufe der Besucher zur Folge hatte. Auch die von Zeit zu Zeit kurzen Videos, die auf einem Monitor in der Kuppel geteilt wurden fanden viel Anklang und einige nahmen sich ein Bild davon als Erinnerung auf.